{"id":465,"date":"2014-01-07T11:40:20","date_gmt":"2014-01-07T11:40:20","guid":{"rendered":"http:\/\/sauriertech.de\/?page_id=465"},"modified":"2014-01-07T11:40:20","modified_gmt":"2014-01-07T11:40:20","slug":"paediatrie","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/sauriertech.de\/?page_id=465","title":{"rendered":"P\u00e4diatrie"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }\n--><\/style>\n<p><\/p>\n<div id=\"post-xx\" class=\"post-xx\"><h2 class=\"entry-title\"><br \/><a rel=\"bookmark\" title=\"Permalink zu Mary Ann\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1268\">Mary Ann<\/a><\/h2><div class=\"entry-meta\"><span class=\"meta-prep meta-prep-author\">Publiziert am <\/span><a rel=\"bookmark\" title=\"04:11\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1268\"> <span class=\"entry-date\">28. October 2014<\/span><\/a><span class=\"meta-sep\"> von <\/span><span class=\"author vcard\"><a class=\"url fn n\" title=\"Zeige alle Beitr\u00e4ge von janmoeller\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1268?author=1\">janmoeller<\/a><\/span><\/div><div class=\"entry-content\"><p>Wenn ihr ein wenig Zeit habt, dann ist hier eine ausf\u00fchrlichere Fallgeschichte die zeigt, warum Medizin in Nangina h\u00e4ufig sehr schwierig ist.\r\n\r\nMary Ann ist 7 Jahre alt und war w\u00e4hrend der letzen vier Wochen bei uns auf der Kinderstation.\r\nDa unser kenianischer Kollege die Pr\u00e4senzarbeitszeiten sehr flexibel gestaltet und eher eine 7-10 Stundenwoche hat, habe ich in den letzten Wochen auch die Kinderstation betreut.\r\n\r\nMary Ann wurde bewusstlos aus einem der umliegenden Krankenh\u00e4user zu uns verlegt. Die Vorgeschichte war sp\u00e4rlich. Einen Verlegungsbericht gab es nicht, aber aus dem Bericht der Oma und dem Ambulanzheft konnte man schlie\u00dfen, dass sie positiv auf Malaria und HIV gestestet worden war und bei Verdacht auf Cerebrale Malaria zu uns geschickt wurde.\r\n\r\nSo weit noch nichts ungew\u00f6hnliches \u2013 dass die Malaria auch das Gehirn betrifft und zu einem Anschwellen des Gehirns (durch Wassereinlagerungen) mit Bewusstseinsverlust und Krampfanf\u00e4llen f\u00fchrt, ist Alltagsgesch\u00e4ft.\r\n\r\nLeider wurde Mary Ann aber nicht wach. Auch eine \u201cR\u00fcckenmarkspunktion\u201d zu Beginn des Aufenthaltes bei uns war unauff\u00e4llig, keine Hirnhautentz\u00fcndung.\r\nMittlerweile war die erste Woche bei uns 'rum und die Eltern noch immer nicht in Erscheinung getreten. Die Oma m\u00fctterlicherseits spricht nur wenig Kiswahili, kein Englisch sondern nur Kisamya \u2013 die lokale Sprache.\r\n\u00dcber die Tage lie\u00df sich dann zumindest so viel erfahren, dass die Mutter sich von ihrem Ehemann getrennt hat und sich die Oma allein um Mary Ann k\u00fcmmert.\r\n\r\nWie hier \u00fcblich, wurde auch Mary Ann sehr breit mit Antibiotika behandelt (bei Malaria haben ungef\u00e4hr 10% der Kinder eine begleitende bakterielle Infektion), aber das Fieber ging nicht runter und sie wurde auch nicht wach.\r\nMit der Oma hatte ich mittles \u00dcbersetzer schon mehrmals eine Verlegung in ein gr\u00f6\u00dferes Krankenhaus mit Kinderarzt und, falls finanziell m\u00f6glich, auch einer CT des Kopfes (kostet hier ca. 80 Euro) besprochen, doch allein wollte Mary Anns Gro\u00dfmutter keine Entscheidung treffen.\r\nMary Ann wurde unterdessen mittels Magensonde ern\u00e4hrt \u2013 diese einfachen Plastikschl\u00e4uche sind ein echter Segen \u2013 und das Fieber ging trotz Antibiotika nicht weg. Die Worte meines Oberarztes aus Greven im Ohr, dass manchmal \u201cPolypragmasie\u201d das probate Mittel ist, wurde die Therapie dann weiter ausgeweitet:\r\nWenn das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen ist, z.B. durch einen Schlaganfall oder nach einem Unfall, oder eben weil der Druck im Kopf zu hoch ist, kommt es h\u00e4ufig auch zu hohem Fieber, ohne dass eine Infektion vorliegt. Mit dieser Idee im Kopf und da pl\u00f6tzlich auch der Urin beinahe wasserklar wurde und die Ausscheidung deutlich zunahm, wurde Mary Ann dann ebenfalls auf ein Hirn\u00f6dem behandelt.\r\nMit einem CT Befund und einem Neurochirurgen kann man das in Deutschland sehr gut machen, hier ist es deutlich schwieriger. Ohne die finanziellen Mittel um das Kind zu verlegen und da die Lumbalpunktion leider keine Besserung brachte (manchmal kann man einfach \u00fcber den R\u00fcckenmarkskanal einen Teil des Nervenwassers ablassen und die Patienten werden wieder wach, h\u00f6ren auf zu krampfen und zu erbrechen \u2013 funktioniert bei vielen erwachsenen Patienten) mussten wir Mary Ann mit den vorhandenen Medikamenten gegen erh\u00f6hten Hirndruck behandeln.\r\nDas Fieber ging zur\u00fcck und nach einigen Tagen war auch der Urin wieder normal gef\u00e4rbt, aber unsere Patientin wurde nicht wach. Ob die Therapie also richtig war oder nicht \u2013 ich wei\u00df es nicht.\r\n\r\nMittlerweile war Mary Ann 10 Tage bei uns und die Therapie hatte bisher keinen Durchbruch gebracht. Dann tauchte die Mutter auf. Auch ihr habe ich die bisherige Therapie, den aktuellen Stand und eine Verlegung in ein gr\u00f6\u00dferes Krankenhaus erkl\u00e4rt und sie willigte ein, sie m\u00fcsse sich nur noch um das Finanzielle k\u00fcmmern.\r\nMary Ann ist nicht krankenversichert. Die \u00f6ffentliche Versicherung kostet in Kenia 1,40 Euro im Monat und gilt dann f\u00fcr die gesamte Familie. Dass Patienten l\u00e4nger im Krankenhaus bleiben und sich die Entlassung oder die Verlegung verschiebt, weil die Familie erst das Geld zusammenbekommen mu\u00df ist auch ein allt\u00e4gliches Problem.\r\nSo weit also nichts Ungew\u00f6hnliches.\r\n\u00dcber verschiedene Krankenschwestern war zu erfahren, dass Mary Anns Mutter ebenfalls HIV positiv ist, alleine in Mombasa lebt und sich vom Vater getrennt hatte. Dieser sei jetzt in Kakamega (einer Stadt ca. zwei Stunden von hier) dabei, das Geld f\u00fcr die Verlegung zu organisieren. Die Mutter tauchte nie wieder auf. Dann verschwand f\u00fcr mehrere Tage auch die Oma.\r\nSchlie\u00dflich trat die Oma v\u00e4terlicherseits in Erscheinung. Modern gekleidet und in bestem Englisch erkundigte sie sich nach dem Stand der Dinge \u2013 die Hoffnung, dass sie sich jetzt um ihre Enkelin k\u00fcmmere, blieb leider unerf\u00fcllt.\r\nImmerhin kehrte die andere Gro\u00dfmutter wieder zur\u00fcck. Bez\u00fcglich Verlegung und weiterer Therapie herrschte Funkstille \u2013 man bespreche sich in der Familie.\r\n\r\nErst Morris, ein \u00e4lterer Pfleger der auch den lokalen Dialekt spricht und nicht weit von Nangina aufgewachsen ist konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen:\r\nMary Anns Mutter hatte nach dem Besuch im Krankenhaus einen Krampfanfall erlitten und war ebenfalls eine Zeit lang bewusstlos gewesen. Das habe die Gro\u00dfmutter in der Annahme best\u00e4tigt, dass Mary Ann eigentlich verhext worden sei. Der Fluch habe sich durch den Krankenbesuch auf die Mutter \u00fcbertragen und jetzt m\u00fcsse man so lange beten, bis der Fluch gebrochen w\u00e4re. Daher war Mary Anns Mutter nie wieder im Krankenhaus erschienen. Auch das von au\u00dfen betrachtet fehlende Interesse an einer Verlegung war nun erkl\u00e4rbar \u2013 die Familie hatte beschlossen, dass Mary Anns Zustand Folge eines Fluches sei und dieser k\u00f6nne nur durch ausdauerndes Beten gebrochen werden.\r\n\r\nAm letzen Wochenende hatten wir frei und Mary Ann wurde von unserem Kollegen nach Hause entlassen. Die Mutter des Vaters bezahlte die Krankenhausrechnung und Mary Ann wurde mit nach Hause genommen. Immerhin wollte man sich darum bem\u00fchen, dass die Magensonde regelm\u00e4\u00dfig erneuert wird und eine Krankenschwester aus der Nachbarschaft Mary Ann mitbetreue.<\/p><\/div><div class=\"entry-utility\"><span class=\"comments-link\"><a title=\"KommentiereMary Ann\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1268#comments\"> Keine Kommentare <\/a><\/span><\/div><\/div><div id=\"post-xx\" class=\"post-xx\"><h2 class=\"entry-title\"><br \/><a rel=\"bookmark\" title=\"Permalink zu Asthma\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1132\">Asthma<\/a><\/h2><div class=\"entry-meta\"><span class=\"meta-prep meta-prep-author\">Publiziert am <\/span><a rel=\"bookmark\" title=\"05:25\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1132\"> <span class=\"entry-date\">21. August 2014<\/span><\/a><span class=\"meta-sep\"> von <\/span><span class=\"author vcard\"><a class=\"url fn n\" title=\"Zeige alle Beitr\u00e4ge von janmoeller\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1132?author=1\">janmoeller<\/a><\/span><\/div><div class=\"entry-content\"><p>Asthma ist auch hier in Kenia ein h\u00e4ufiges Problem.\r\nMittlerweile gibt es auch die notwendigen Asthma Sprays - nur leider werden immer noch viel zu viele Tabletten eingesetzt (Salbutamol Tabletten, f\u00fcr die medizinisch Vorbelasteten \ud83d\ude42\r\n\r\nGestern war wieder einmal Allgemin-Sprechstunde und ein Vater kam mit seiner Tochter f\u00fcr eine Nachsorge Untersuchung. Vor drei Wochen war die Tochter auf unserer Kinderstation und ich hatte der Mutter vorgeschlagen, die Medikamente von Tabletten auf zwei unterschiedliche Sprays umzustellen. Die Idee ist, dass ein Spray das Asthma kontrolliert und das zweite Spray nur angewendet wird, wenn die Luft zu knapp wird. Auf Tabletten sollte das M\u00e4dchen dabei ganz verzichten.\r\n\r\nAls ich dann gestern den Vater fragte, ob seine Tochter die beiden Sprays denn auch benutze, sagte er prompt - Nein. Um dann nachzuschieben, dass sie nur ein Spray regelm\u00e4\u00dfig benutze und das andere nur bei Bedarf. Au\u00dferdem k\u00f6nne sie jetzt auch wieder in der Schule Sport machen und spiele wie die anderen Kinder auch.\r\n\r\nSo ist Medizin einmal wirklich sch\u00f6n...<\/p><\/div><div class=\"entry-utility\"><span class=\"comments-link\"><a title=\"KommentiereAsthma\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1132#comments\"> Keine Kommentare <\/a><\/span><\/div><\/div><div id=\"post-xx\" class=\"post-xx\"><h2 class=\"entry-title\"><br \/><a rel=\"bookmark\" title=\"Permalink zu Schwarzwasserfieber\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1112\">Schwarzwasserfieber<\/a><\/h2><div class=\"entry-meta\"><span class=\"meta-prep meta-prep-author\">Publiziert am <\/span><a rel=\"bookmark\" title=\"06:00\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1112\"> <span class=\"entry-date\">08. August 2014<\/span><\/a><span class=\"meta-sep\"> von <\/span><span class=\"author vcard\"><a class=\"url fn n\" title=\"Zeige alle Beitr\u00e4ge von janmoeller\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1112?author=1\">janmoeller<\/a><\/span><\/div><div class=\"entry-content\"><p>Man lernt ja bekanntlich nie aus.\r\n\r\nAnfang der Woche wurde ein Junge mit ausgepr\u00e4gter An\u00e4mie (Blutarmut) aufgenommen, der laut Aussage der Mutter seit zwei Tagen blutigen Urin ausscheide.\r\n\r\nEigentlich ein allt\u00e4glicher Fall, dachte ich.\r\nDer Hb Wert lag bei 5.6 g\/dl - man w\u00fcnscht sich, dass er doppelt so hoch w\u00e4re - also bekam der Junge eine Bluttransfusion.\r\nAls ich dann aber gesehen habe, was der Junge f\u00fcr blutigen Urin ausscheidet, ist mir doch mulmig geworden. Am Tropeninstitut hat man uns zwar beigebracht, dass Malaria auch dazu f\u00fchren kann, dass man Blut im Urin ausscheidet - dass der Urin dann aber so aussehen kann, als h\u00e4tte man in eine Vene gestochen, hat man uns verschwiegen.\r\n\r\nGl\u00fccklicherweise gibt es auch in Nangina, wie in jedem Krankenhaus, erfahrene Schwestern die man nur um Rat fragen mu\u00df. Schwester Hellen war der Meinung, dass wir den Jungen bei uns behandeln k\u00f6nnen und so habe ich den Jungen dann nicht ins n\u00e4chste Krankenhaus \u00fcberwiesen.\r\n\r\nDas Labor hat den Verdacht Malaria dann auch best\u00e4tigt und nach einigen Dosen Quinine i.v. und einer Transfusion ging es unserem Patienten wieder deutlich besser.\r\n(F\u00fcr die medizinisch angehauchten unter den Lesern: Zuerst meldete das Labor auch Schistosomen Eier, bei einer Kontrolle war dann aber nichts mehr zu finden - Praziquantel hat der Junge trotzdem bekommen.)\r\n\r\nGestern konnte er dann entlassen werden - kein Blut mehr im Urin und die Malariaparasiten waren aus dem Blut verschwunden.\r\n\r\nUnd ich wei\u00df jetzt, wass \"Schwarzwasserfieber\" wirklich hei\u00dft!<\/p><\/div><div class=\"entry-utility\"><span class=\"comments-link\"><a title=\"KommentiereSchwarzwasserfieber\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=1112#comments\"> Keine Kommentare <\/a><\/span><\/div><\/div><div id=\"post-xx\" class=\"post-xx\"><h2 class=\"entry-title\"><br \/><a rel=\"bookmark\" title=\"Permalink zu In der P\u00e4diatrie\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=460\">In der P\u00e4diatrie<\/a><\/h2><div class=\"entry-meta\"><span class=\"meta-prep meta-prep-author\">Publiziert am <\/span><a rel=\"bookmark\" title=\"11:33\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=460\"> <span class=\"entry-date\">07. January 2014<\/span><\/a><span class=\"meta-sep\"> von <\/span><span class=\"author vcard\"><a class=\"url fn n\" title=\"Zeige alle Beitr\u00e4ge von martinaneudegger\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=460?author=3\">martinaneudegger<\/a><\/span><\/div><div class=\"entry-content\"><p><style type=\"text\/css\"><!--\r\nP { margin-bottom: 0.21cm; }\r\n--><\/style>Kinder werden von ihren M\u00fcttern gebracht, wenn es ihnen schon sehr schlecht geht. So sieht man hier viele F\u00e4lle von schwerer Malaria. \u00dcberhaupt geh\u00f6rt das zum t\u00e4glichen Gesch\u00e4ft: Malaria, Sichelzellan\u00e4mie, Gastrointestinale Infektionen oder (schwere) Pneumonien. F\u00fcr jede Erkrankung gibt es gl\u00fccklicherweise feste Leitlinien zur Therapie vom Gesundheitsministerium. Wie bei den Erwachsenen erhalten die Kinder zun\u00e4chst eine intraven\u00f6se Quinintherapie gegen die Malaria. EMLA-Pflaster gibt es hier nicht und es ist super super schwer, bei dunkler Haut eine Vene zu finden. Unser kenianischer Kollege orientiert sich dann immer grob nach der Anatomie (\u201eI know there has to be a vein!\u201c) und so kommt es, da\u00df die Kinder 6-10 Mal gepikt werden, wenn ihnen eine Viggo gelegt werden soll. Bisher habe ich mich zugangstechnisch auch nur an die Neugeborenen getraut, die noch nicht ganz so dunkel sind! Manchmal geht eine Malaria mit einer schweren An\u00e4mie einher. Letztens hatten wir keine Blutkonserven mehr und mussten daraufhin ein ein-j\u00e4hriges Kind mit einem Hb von 2,7 g\/dl in ein Krankenhaus mit Blutkonserven verlegen.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<div id=\"attachment_383\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/sauriertech.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131216_091832.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-383\" class=\"size-medium wp-image-383 \" alt=\"Die kleine Ada bei Aufnahme, dick eingepackt\" src=\"http:\/\/sauriertech.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131216_091832-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/sauriertech.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131216_091832-300x225.jpg 300w, http:\/\/sauriertech.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131216_091832.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-383\" class=\"wp-caption-text\">Die kleine Ada, dick eingepackt<\/p><\/div>\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nAls der Streik der \u00f6ffentlichen Krankenh\u00e4user und Gesundheitseinrichtungen Mitte Dezember los ging und, wie erw\u00e4hnt, alle staatlichen Krankenh\u00e4user ihre PatientInnen daf\u00fcr entlassen haben, kam auch ein Fr\u00fchgeborenes (in der 28.SSW!) zu uns ins Holy Family Hospital. So ohne Inkubator wurde es dick in Decken, Schichten mit Watte und wieder Decken gelegt. Da steht man dann da, als Assistenz\u00e4rztin f\u00fcr Geburtshilfe und hat eine Patientin, die eine Woche alt ist, knapp 1200g wiegt und zu fr\u00fch woanders geboren wurde!\r\n\r\n<div id=\"attachment_384\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/sauriertech.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131216_092157.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-384\" class=\"size-medium wp-image-384\" alt=\"Die Kollegin legt einen Zugang beim Minibaby\" src=\"http:\/\/sauriertech.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131216_092157-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/sauriertech.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131216_092157-225x300.jpg 225w, http:\/\/sauriertech.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131216_092157.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-384\" class=\"wp-caption-text\">Die Kollegin legt einen Zugang beim Minibaby<\/p><\/div>\r\n\r\nZusammen mit der kenianischen Kollegin wurde das Kind t\u00e4glich neu evaluiert, versucht Zug\u00e4nge zu legen und ab und zu wurde zum Ambubeutel gegriffen. Die Mutter war so engagiert und hat jede Ver\u00e4nderung bei ihrem Kind bemerkt! Nachdem nach zwei Wochen der Streik vorbei war, konnte die kleine, starke Ada wieder zur\u00fcck in ein staatliches Krankenhaus verlegt werden.<\/p><\/div><div class=\"entry-utility\"><span class=\"comments-link\"><a title=\"KommentiereIn der P\u00e4diatrie\" href=\"http:\/\/sauriertech.de\/?p=460#comments\"> Keine Kommentare <\/a><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mary AnnPubliziert am 28. October 2014 von janmoellerWenn ihr ein wenig Zeit habt, dann ist hier eine ausf\u00fchrlichere Fallgeschichte die zeigt, warum Medizin in Nangina h\u00e4ufig sehr schwierig ist. 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