{"id":137,"date":"2013-11-12T20:00:11","date_gmt":"2013-11-12T20:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/sauriertech.de\/?p=137"},"modified":"2013-12-06T18:52:49","modified_gmt":"2013-12-06T18:52:49","slug":"holy-family-hospital","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sauriertech.de\/?p=137","title":{"rendered":"Holy Family Hospital"},"content":{"rendered":"<p>Samstag sind wir nach einem anstrengenden Flug nun endlich, nach \u00fcber zwei Jahren Planung und Vorbereitung angekommen!<br \/>\nWir wurden von einem dreik\u00f6pfigen Empfangskommitee am Flughafen abgeholt und nach 2 h Fahrt durch den kenianischen Pladderregen waren wir im Holy Family Hospital.<br \/>\nWir wohnen in einem frisch renovierten Bungalow mit vier (!) Schlafzimmern und man merkt an allen Ecken und Enden, dass sich unsere Kollegen sehr viel M\u00fche gegeben haben, dass wir uns schnell zu Hause f\u00fchlen.<br \/>\nDirekt bei unserer Ankunft stand auch schon Tee mit viel Milch auf dem Tisch und ehe wir uns versahen, hatten wir acht G\u00e4ste, die uns begr\u00fc\u00dften.<br \/>\nKenianer sind eben auch neugierig.<br \/>\nNach offizieller Einf\u00fchrung gestern haben Martina und ich angefangen abwechselnd im Krankenhaus zu arbeiten. Dr Ajowi, der kenianische Kollege nimmt uns an die Hand und zeigt uns, wie man hier richtige Medizin macht.<br \/>\nWir verstehen uns gut, ich gehe mit ihm auf den General Ward (Erwachsene, Innere Medizin und Chirurgie), Martina geht die Visite bei den Schwangeren mit und die Kinderstation teilen wir uns auf.<br \/>\nWir m\u00fcssen dringend mehr Kiswahili lernen, aber die Verst\u00e4ndigung mit den Kollegen auf englsich klappt.<br \/>\nIch glaube, heute einen fortgeschrittenen Fall von Schistosomiasis im Ultraschall gesehen zu haben (wird sich hoffentlich morgen nach den Labortests best\u00e4tigen), w\u00e4hrend Martina den ganzen Nachmittag bei einer Frau verbracht hat, deren<br \/>\nKind zuerst nicht auf die Welt kommen wollte. Als schlie\u00dflich dann alles f\u00fcr den Kaiserschnitt bereit war, hat die werdende Mutter all ihre Kraft zusammengenommen und ihr Kind doch noch auf nat\u00fcrlichem Weg auf diese Welt gebracht &#8211; Gott sei Dank!<br \/>\nEben war Martina f\u00fcr eine halbe Stunde hier und als sie gerade Z\u00e4hne putzte, rief unser Kollege an, ob sie vielleicht bei einem gr\u00f6\u00dferen Dammriss behilflich sein k\u00f6nnte&#8230;<br \/>\nFrida h\u00e4lt sich gut, allerdings leidet sie an einem g\u00e4nzlich unafrikanischen Problem, wie man meinen sollte: Es gibt derzeit keine Spielkameraden in der Umgebung.<br \/>\nHeute Nachmittag war es besonders schlimm, die Pflegedienstleitung war zuf\u00e4llig zu Besuch und eine halbe Stunde sp\u00e4ter kam sie mit einem zweij\u00e4hrigen Kenianer an der Hand zur\u00fcck.<br \/>\nDie Verst\u00e4ndigung war schwierig, auch haben Frida Gaspar nicht recht zum spielen gefunden, aber Fridas Laune hat sich schlagartig gebessert.<br \/>\nMal sehen, was die n\u00e4chsten Tage in dieser Beziehung bringen &#8211; in dieser Hinsicht ist es hier ganz \u00e4hnlich wie in D: Das Krankenhasu ist mitten auf dem Land, hier zu arbeiten ist wenig attraktiv und wenn die MEnschen sich<br \/>\ndann doch entschliessen, hier zu arbeiten, lassen sie ihre Familien eher in der N\u00e4he der gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte der Umgebung und nehmen ihre Kinder eher nicht mit.<br \/>\nDaneben haben wir noch ein kleines Problem mit den Stromleitungen. Im Rahmen eines der ca. 20 Stromausf\u00e4lle seit unserer Ankunft hat sich leider schon einer unserer Computer verabschiedet.<br \/>\nWir m\u00fcssen daher erst einen Spannungsstabilisator kaufen, bevor wir dann unseren Compi wieder richtig nutzen k\u00f6nnen. Da der Akku bald alle ist, lese ich jetzt auch nichts mehr Korrektur, Bilder kommen erst in ein paar Tagen.<br \/>\nBis bald!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag sind wir nach einem anstrengenden Flug nun endlich, nach \u00fcber zwei Jahren Planung und Vorbereitung angekommen! 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